Ich möchte euch hier ein Paar Gedichte vorstellen die ich selber im netz gefunden habe. Einige sind lustig andere traurig und wieder andere regen zum nachdenken an.im manchen Zeilen spürt man wie sehr der Verfasser sein Tier geliebt hat.  Lasst die Texte auf euch wirken.

 

                                                    

                 Der Hund

Wenn dir ein Mensch ein Unrecht tut und wird es Dir zu bunt,
beschimpfst Du ihn in deiner Wut und nennst ihn einen Hund.

Bedenkst nicht, das dein treues Tier nie so sein könnt wie der,
der Name Hund ist, glaube mir ein Schimpfwort nimmermehr.

Er dankt für jedes kleine Stück und blickt dich an beseelt.
Er spricht zu Dir mit seinem Blick weil ihm die Sprache fehlt.

Erkenne den Wert bevor es zu spät, sei gut zu Deinem Tier.
Wenn Dein Hund zu Grunde geht, hält niemand mehr zu Dir.

Ein treues Herz, ein treuer Blick, das gibt es noch auf dieser Welt.
Denn auch Schmerz, nicht nur im Glück, ein Wesen zu Dir hält.

Doch suchst beim Menschen Du die Treu,
vergeblich suchst Du da aufs Neu.

In Leid und Freud, zu jeder Stund, hält einer Treu zu Dir: Dein Hund

Ein Treues Herz, ein Treuer Blick, verloren hab ich Ihn.
Es ging von meinem Herz ein Stück mit meinem Hund dahin.

Jetzt such, beim Menschen ich die Treu, vergeblich such ich da aufs Neu,
in Leid und Freud, zu jeder Stund, war mir nur einer Treu.

Mein Hund



                                



Warum muss ein Hund an die Leine ? 

  
 Hier ein paar wichtige Hinweise, warum Hunde an die Leine müssen, weil sie sonst...
     
 :: Papierkörbe auskippen!
 :: Flaschen zerschlagen
 :: Parkbänke auseinander nehmen und ein Feuerchen daraus machen!
 :: nach dem Grillen Essenreste und Müll ins Gebüsch werfen!
 :: wie die Irren mit dem Fahrrad durch den Park sausen und Kinder und alte Menschen in
 :: Gefahr bringen!
 :: mit Drogen dealen!
 :: mit dem Luftgewehr auf Eichhörnchen schießen!
 :: alten Frauen die Handtaschen wegreißen!
 :: die frisch gepflanzten Blumen klauen!
 :: Frauen im Park belästigen!

       

                                




Tod eines Hundes 


 
 Wird einst der Tod Dir erscheinen, und schlägt Dir die letzte Stund,
wird einer bestimmt um Dich weinen und das ist Dein treuer Hund.
Drum schäm Dich nicht Deiner Tränen, wenn einmal Dein Hund von Dir geht!
Nur er ist, das will ich erwähnen ein Wesen, das stets zu Dir steht




Testament und Letzter Wille eines Hundes


 
 Ich besitze wenige Güter die ich hinterlassen kann.

Nichts Wertvolles ist mein Eigentum, außer meiner Liebe und meinem Glück.


Ich bitte meine Besitzer, dass sie mich immer im Gedächtnis behalten, aber sie nicht wegen mir leiden.

In meinem Leben bemühte ich mich ihnen ein Trost in traurigen Momenten und Freude in ihrem Glück zu sein.

Es tut mir weh ihnen mit meinem Tod Kummer zu bereiten.

Die Stunde des Abschieds ist gekommen und es fällt schwer sie zu verlassen, aber zu sterben wird nicht traurig sein, denn (im Gegensatz zum Menschen) fürchtet der Hund nicht den Tod.

Eine große Bitte noch; ich hörte oft von meinen Menschen "Wenn er stirbt, wollen wir keinen Hund mehr. Wir lieben ihn so sehr, dass wir keinen anderen haben möchten".

Ich bitte meine Menschen sich aus Liebe zu mir, wieder einen Hund aufzunehmen. Es nicht zu tun, wäre eine traurige Erinnerung an mein Andenken. Ich möchte die Gewissheit haben, dass sie gerade weil ich in ihrer Familie lebte nun nicht mehr ohne Hund leben können.

Ich war nie eifersüchtig oder erbärmlich, spielte mit der schwarzen Katze, teilte in kalten Tagen den Teppich mit ihr und all die anderen Dinge aus Treue und Liebe.

Ich hinterlasse meinem Nachfolger meine Halsband und die Leine und wünsche ihm, dass er - wie ich - das Glück in diesem Haus genießt.

Das letzte Abschiedswort an meine Lieben: "Wenn Ihr mein Grab besucht, denkt an mich voller Traurigkeit, aber auch mit dem Wissen, dass hier eine Kreatur ruht die Euch liebte. So tief mein Schlaf auch sein mag, ich werde Euch hören und selbst die große Macht des Todes wird nicht verhindern können, dass meine Seele (Geist) dankbar mit dem Schwanz wedelt."



Das Gespräch

Der Inhaber eines Geschäftes brachte gerade an seiner Eingangstür folgendes Schild an: „WELPEN ZU VERKAUFEN“. Ein kleiner Junge kam ins Geschäft und fragte: „Wie viel kosten die Hunde?“ Der Inhaber antwortete: „Zwischen 30 und 50 €.“ Der Junge steckte die Hand in seine Hosentasche und holte ein paar Münzen heraus. „Ich habe nur 2,37 €! ... kann ich die Welpen sehen?“

Der Mann lächelte und pfiff. Aus dem hinteren Teil des Geschäftes kam seine Hündin gerannt, gefolgt von ihren 5 Welpen. Einer der Welpen blieb ziemlich weit zurück. Der Junge zeigte sofort auf den Hund der humpelte und fragte: „Was ist mit diesem Hündchen?“ Der Mann erklärte ihm, dass, ihm der Tierarzt gleich nach der Geburt des Hundes sagte, dass der Welpe eine kaputte Hüfte hätte und für den Rest seines Lebens humpeln würde.

Der Junge war sehr gerührt und sagte. „Dies ist der Hund, den ich kaufen möchte!“ Aber der Mann erwiderte: „Nein, du wirst diesen Hund nicht kaufen. Wenn du ihn wirklich haben willst, werde ich ihn dir schenken.“ Der Junge wurde sehr ärgerlich, er sah dem Mann direkt in die Augen und sagte: „NEIN; ich will nicht, dass Sie mir den Hund schenken, er ist genau so viel wert wie die anderen Welpen und ich werde Ihnen den vollen Preis bezahlen. Ich gebe Ihnen jetzt meine 2,37 € und 0,50 € jeden Monat bis ich den Hund voll bezahlt habe.“

Der Mann sagte: „Sohn, du willst diesen Hund in Wirklichkeit gar nicht kaufen. Er wird niemals in der Lage sein zu rennen, zu springen und zu spielen wie andere Hunde.“

Der Junge bückte sich, hob sein Hosenbein hoch und zeigte sein linkes Bein, welches sehr verkrüppelt und unbrauchbar war. Es wurde von einem großen Metallgestell gehalten. Er schaute den Mann wieder an und sagte „Gut, ich kann auch nicht sehr gut laufen und das Hündchen braucht jemanden, der es versteht!“ Der Mann biss sich auf die Lippen, seine Augen füllten sich mit Tränen.

Er lächelte und sagte: „Mein Sohn, ich hoffe und bete, dass jeder dieser Welpen einen Herrn haben wird wie du es bist.“




Der alte Kettenhund ...


 
 Ich bin allein; es ist schon Nacht und stille wird's im Haus.
Dort ist ein Feuer angefacht, dort ruht mein Herr sich aus.
Er liegt im warmen Federbett, deckt bis ans Ohr sich zu,
und ich auf meinem harten Brett bewache seine Ruh.

 

 Die Nacht ist kalt, ich schlafe nicht, der Wind aus Ost weht kalt;
die Kälte ins Gebein mir kriecht, ich bin ja auch schon alt.
Die Hütte, die mein Herr versprach, erlebe ich nicht mehr,
der Regen tropft durchs morsche Dach, Stroh gab's schon längst nicht mehr.

 

 Die Nacht ist kalt, der Hunger quält, mein Winseln niemand hört,
und wüsst' mein Herr auch, was mir fehlt, er wird nicht gern gestört.
Die Nacht ist lang, zum zehnten Mal leck ich die Schüssel aus,
den Knochen, den ich jüngst versteckt, den grub ich längst schon aus.

 

 Die Kette, die schon oft geflickt, sie reibt den Hals mir bloß.
Sie reicht nur noch ein kurzes Stück und nie werd' ich sie los.
Was Freiheit ist, das lern ich nie, doch weiß ich, ich bin treu.
So lieg' ich, warte auf den Tod, denn dieser macht mich frei.




Dein Haustier


 
 Wenn Du einmal ein Haustier hast,
dann streichel es, und hab es gerne.
Es liebt Dich so, das kleine Vieh!
Du bist sein Freund, vergiss das nie!

 

 Wenn Dein Tier mal Blödsinn macht,
verhau´ es nicht, es kann noch lernen.
Es liebt Dich so, das kleine Vieh!
Es hat nur Dich, vergiss das nie!

 

 Wenn Dein Tier mal traurig ist,
dann tröste es von ganzem Herzen.
Es liebt Dich so, das kleine Vieh!
Du bist sein Freund, vergiss das nie!


 

 Wenn Dein Tierchen krank mal wird,
dann pflege es und gib ihm Wärme.
Es liebt Dich so, das kleine Vieh!
Es hat nur Dich, vergiss das nie!

 

 Wenn Dein Tier mal von Dir geht,
dann lieb´ es einfach aus der Ferne.
Es findet Ruhe dann und lacht!
Inmitten aller hellen Sterne!

 

 Es liebte Dich, das kleine Vieh!
Es liebte Dich! Vergiss das nie!




Als sie meinen Hund abholten  

  
 Als sie die "Kampfhunde" ausrotteten, habe ich geschwiegen,
ich hatte ja keinen "Kampfhund".

 

 Als sie die Herdenschutzhunde abholten, habe ich geschwiegen,
ich hatte ja keinen Herdenschutzhund.

 

 Als sie alle größeren Hunde verbaten, habe ich geschwiegen,
ich hatte ja keinen großen Hund.

 

 Als sie meinen Hund abholten,
hat das niemanden mehr interessiert.






Dein Hund...


 
 wenn alle dich meiden und hassen,
ob mit oder ohne Grund,
wird einer dich niemals verlassen,und das ist dein treuer Hund.
und würdest du ihn sogar schlagen,
ganz herzlos und ohne verstand,
er wird es geduldig ertragen
und leckt dir dafür noch die Hand.
nur liebe und selbstlose treue
hat er immer für dich parat!
er beweist es dir täglich aufs neue,
wie unsagbar gern er dich hat.
nennst du einen Hund dein eigen, wirst du niemals verlassen sein,
und solltest du vor Einsamkeit schweigen,
dann bist du doch niemals allein.
wird einst der Tod dir erscheinen,
und schlägt dir die letzte Stund`,
wird einer bestimmt um dich weinen,
und das ist dein treuer Hund.
Drum schäme dich nicht deiner tränen,
wenn einmal dein Hund von dir geht!
Nur er ist, das will ich erwähnen,
ein Wesen, das stets zu dir steht!!!




Für einen Freund

Bis vor kurzem hatte ich einen Hund, den liebte ich.
Hast nichts böses je verbrochen, warst dem Menschen zugetan,
heute hast du sterben müssen, gehörst der falschen Rasse an.

Warst Begleiter mir und Freund, auf den Streifen in der Nacht,
alle Ausbildungen und Prüfung, mit Bravur hast du gemacht.
Doch des Menschen blinder Hass hat vor dir nicht Halt gemacht.

Wie oft hast im Einsatz du, eines Menschen Leb´ gerettet,
bist mit Eifer und mit Mut in den tiefsten Schacht geklettert,
das verschollne Kind gewittert und nach Haus zurück gebracht.

Hund, ich trauere um dich und um alle deiner Rassen,
hast deine Treue jetzt bezahlt, weil du stets und sehr gelassen,
allen Menschen hast vertraut.

Deine Taten zählten nicht, qualvoll war dein Tod durch Gift,
von des Hundehassers Hand,
Opfer einer Hexenjagd in diesem so verirrten Land.

Ich erinnere mich zurück, denk an Stunden voller Glück,
seh dich laufen, seh´ dich toben, mit deinen Freunden groß und klein,
jetzt siehst du mich von dort oben, ja, sieh her mein Hund, ich wein´.

Sicher hast du dort gefunden, deinen Frieden und dein Glück,
doch ich bleib alleine hier unten, bleibe ohne dich zurück.
Denk an unsere schönen Zeiten gern erinner' ich mich zurück.




Das Gebet des Hundes           



Oh Gott, der über alle Kreaturen regiert,
gib, dass ich einen Herrn finde, der mich liebt
so, wie ich ihn liebe und verehre und jederzeit
mein Leben für ihn hergeben würde.
Mach, oh Gott, dass er gerecht zu mir ist,
da Du mich ihm anvertraut hast.
Gib, dass er geduldig mit mir ist, so, wie ich geduldig
stundenlang auf sein Heimkommen warte.
Bewahre ihm, oh Herr, die Jugend meines Herzens und
die Reinheit meiner Gedanken.
Zeige ihm was Treue ist, wie ich sie ihm vorlebe.
Gib meinem Herrn Gesundheit und Freude an der Natur,
damit er recht oft mit mir über Felder wandert.
Oh Gott, der über alle Kreaturen regiert, ich bitte Dich,
lass den Menschen immer Mensch sein, so,
wie ich immer Hund sein möchte!

(aus "Der Samoyede" von Erna Bossi)

 

Kinder weinen um ihren Hund

Man hat mir meinen Hund genommen!
In der Nacht sind sie gekommen
- sagten, dass er bissig sei
und sie von der Polizei.

Er tat niemand was zuleide,
schlief sogar in meinem Bett,
war der Letzte meiner Freunde
und zu Allen ganz ganz nett.

Im Sommer hat es angefangen.
Die anderen Kinder sind gegangen,
durften nicht mehr zu mir gehen,
mich zum Spielen nicht mehr sehen.

Frag ich die Großen dann: "Warum?"
Sind sie vor Traurigkeit ganz stumm.
Mein Hund hat die falsche Rasse,
ist jetzt in der Kampfhundklasse.

Ach mein Kummer ist so riesig
und der Schmerz, der ist so groß!
Und ich frag mich immer wieder:
"Was ist bloß in Deutschland los?"

Ihre Augen sind wie Seen
und sie sind von Tränen blind.
Ach, sie können's nicht verstehen
- nicht nur, weil sie Kinder sind!

Ihre Augen sind wie Seen
und sie sind von Tränen blind!
Und ich frag mich immer wieder:
"Wo führt DAS nur hin,


 

Als ich gerade erst geboren hast die Ohren mir kupiert.
Hast beschlossen,ohne Frage,nur zur Waffe wirst du trainiert.
Hast mich getreten ,mich geschlagen,
wolltest kein gutes Wort mir sagen.
Das Beißen wolltest mich durch Schläge lehren,
wollte mich jedoch nicht wehren.
Bin so treu dir doch ergeben,
doch du wolltest mit einem Monster leben.
Hast mich misshandelt Tag für Tag
hab mich gefragt,ob der mich mag?
Eines Tages ich hats leid,hab geschnappt nach deiner Hand,
und du warst außer rand und band.
Warst so glücklich ,dass ichs getan,
glücklich bis zum Größenwahn.
Angst und Trauer durch Hass und Wut ersetzt,
auf viele Dinge hast du mich gehetzt.
Das erste mal hab ich Blut geschmeckt
mir danach die Nas geleckt.
Eine Bestie hast du so erschaffen,
und ich lernte es langsam raffen,
das töten meine Aufgabe nun ist,
damit du voller stolze bist.
In Kreisen habe ich gekämpft,gegen Hunde meiner Art,
Wie aufgebracht ihr doch ward.
Im Blutrausch waren wir verschmiert ,
weil der Mensch danach so giert.
Mein Gegner zu Boden viel ,nach Atem rang,
verzweifelt an seinem Leben hang.
Der Tod ihm nahte,er schlief ein,
nun sollte ich der neue champion sein!!!
Die Polizei auf einmal im Raume war
und mich dann sah.
Doch du warst auf einmal so schnall verschwunden,
liest mich alleine mit meinen Wunden.
Ein Schuss sollte mich befördern in den Tod,
rang nach Luft in meiner Not.
Eine Stunde dauerte der Todeskampf,der mir die Freiheit brachte.
die polizei darüber nur lachte,
liebe die ich niemals kannte.
Schlugst zu bis die Haut mir brannte,
doch ich war dir immer treu ergeben,
und letztendlich kostete mich das mein leben!!!!

Einen Kampfhund ,den gibt es nicht,der ist von Menschenhand erschaffen.
Lasst die Hunde Hunde sein ,wann lernt ihr es endlich raffen!!!!

(DIE BESTIE MEIST AM ANDEREN ENDE DER LEINE GEHT)

Abschied

Es ist soweit - deine Zeit ist gekommen
du musst gehen
auch ich hör die Engel nach dir rufen
doch ich bitte dich: "Bleib stehen"

Du schaust mich an
ich blick zurück
ich lauf zu dir
ich halte dich noch einen Augenblick.

Ein letztes Mal leckst du meine Hand
ich halt dich fest, lass dich nicht gehen
ich renn dir nach und rufe:
"Bitte bleib doch stehen"

Du wedelst noch einmal
dann gehst du fort
doch auf einmal weiß ich:
irgenwann folge ich dir an diesen Ort.

Ich setze mich an unsern Lieblingsplatz
und denk an dich
ich weiß genau
du denkst auch an mich!

Leb wohl, mein Freund
dir danke ich
du warst immer da
dafür lieb ich dich!


Bleib'nocheinenTag       

 
 

Lange kannte ich dich nicht,
da standest du schon bei Gott vor Gericht.

Ich wollte das nicht verstehen
und ließ dich nicht gehen.

Ich dachte, daß ich ohne dich nicht leben mag
und bat dich: "Bitte bleib' noch einen Tag."

Deinen Kopf, den streichel' ich.
Was hier passiert, versteh' ich nicht.

Ich glaube nicht, daß ich deinen Tod ertrag´,
"Bitte bleib' noch einen Tag."

Beim letzten Schritt, da halt' ich dich.
Dein Blick sagt mir: "Ich liebe dich."

Gute Zeiten hatten wir,
komm zurück und bleib bei mir.

Zu spät, es ist vorbei.
Meiner Kehle entrinnt ein Schrei.

Nie werde ich dich vergessen,
kein Hund kann sich an dir messen.

Ein neuer Hund, der ist schon da.
Für mich das Beste, ist wohl klar.

Und wenn er das Leben nicht mehr mag,
frag´ ich wieder: "Bleib´noch einen Tag."

         
 

Du bist nicht da

 

Es scheint, als würdest du gerade durch den Garten kommen,
aber beim zweiten Hinsehen wird es klar

Du bis nicht da...

Ich rufe Dich ohne zu denken
aber Du bist nicht da…

Ich warte auf das Tappen Deiner Pfoten
aber Du bist nicht da…

Unbewusst suche ich Dich mit meinen Augen
aber Du bist nicht da…

Alles erinnert an Dich
aber Du bist nicht da…

Jahre hatte ich Angst vor diesem Moment,
aber er ist noch schlimmer als befürchtet:
Du bist überall präsent,
aber leider nicht mehr da.

 

 Jetztgeh'ich  

 

Jetzt geh ich meinen letzten Gang,
von Herrchen treu begleitet,
weil mir mein armer Hundefang
so bösen Schmerz bereitet.

Ich hab die Worte wohl gehört,
die ihr zuletzt gesprochen,
mein kleiner Körper ist zerstört,
mein Herze bald gebrochen.

Ich reg' mich nicht und rühr' mich nicht,
lieg ja in Herrchens Arm.
Vom Hundehimmel strahlt ein Licht,
und mir ist jetzt ganz warm.

Nun Herrchen. lauf und geh nach Haus,
grüß Frauchen auch, von Herzen!
Ein kleiner Stich, dann ist es aus,
vorbei sind alle Schmerzen...

Ich war ein kleiner Dackel nur,
doch fühlt' ich eure Liebe
und gebe euch den einz'gen Schwur:
dass gern ich bei euch bliebe.

 

Die Bittedes       Kettenhundes an Gott

 

Herr, ich bin nur ein armer Kettenhund,
steh' nun vor Dir, mein Hals ist wund.
Fast eingewachsen ist der Ring,
mit dem ich an der Kette hing.

Hab' Ohrenschmerzen,
bin fast blind
von Regen, Schnee und kaltem Wind,

von Rheuma steif sind meine Knochen,
bin fast auf meinem Bauch gekrochen
aus Angst vor meinem strengen Herrn;
denn mich zu streicheln, lag ihm fern,

hätt' gern gegeben alle Liebe,
erhalten hab' ich oft nur Hiebe,
nur so - weil grad im Weg ich stand,
und hätt' so gern geleckt die Hand

für nur ein wenig Zärtlichkeit,
ein wenig Lob, wär' gern bereit
mein armes Leben hinzugeben
könnt' ich mein Aug' zu ihm erheben

und lesen dann in seinem Blick
ein wenig Liebe - doch dies Glück
beschieden hier war es mir nie,
war immer nur ein armes "Vieh".

Bin noch nicht alt nach Menschenjahren
und hab schon so viel Leid erfahren!


Doch steht einmal mein Herr vor Dir,
dann bitt' ich Dich - versprich es mir! -
ich fleh' darum nicht ohne Grund,
schick ihn zurück als Kettenhund

 

 

Verlassen     

 
 Mein Aug ist trüb, mein Herz ist schwer
und ich vermiß mein Frauchen sehr.
Noch gestern ging sie mit mir aus,
dann aber ganz allein nach Haus.

Ich wollt ja nach ihr rennen,
nur hab ich es nicht können!
Da ist der Gurt an meinem Bein,
soll das ein neues Spielchen sein?

Am Baum hat sie mich festgemacht
- was hat sie sich dabei gedacht?
Weiß sie nicht, wie ich leide?
Wir sind doch Freunde, wir beide!

Wie froh sind wir umhergetollt,
und ich hab sie zurückgeholt,
die Stöckchen, sicher, leicht und schnell,
sie kraulte lobend mir das Fell.

Mein Bellen und ihr Lachen
Das konnte glücklich machen!
Und wenn sie einmal traurig war,
ich strich ihr tröstend über´s Haar

und hatte stets ein off´nes Ohr,
wärmte ihre Seele, wenn sie fror.
Meint ihr, ich habe keine,
weil ich nicht lache oder weine?

Nun frier ich selbst, trotz dickem Fell,
ach hört denn niemand mein Gebell?
Und auch mein Magen knurrt so sehr,
wenn bloß der dumme Gurt nicht wär.

Ich spür, wie mir die Kraft entschwindet,
ich sterbe, wenn mich keiner findet!
O Frauchen, bitte sag mir an,
was hab ich Böses Dir getan

dass du mir auferlegst dies Joch
Ich aber lieb dich immer noch,
auch wenn ich mich zu Tode quäle,
mit meiner ganzen Hundeseele
!

 

Tierheim (Hinter einem Eisengitter)

 
 Hinter einem Eisengitter sitzt ein Hund,
er weint so bitter....
habt ihr mich denn ganz vergessen,
ihr Menschen, die mich einst besessen?

Wo seid ihr hin, ich kann´s nicht fassen,
ihr habt mich hier... allein gelassen?

Draußen kommt die finstre Nacht,
habt ihr an meine Angst gedacht?
Kälte schleicht durch alle Ritzen,
nirgendwo ein warmes Kissen.

Müde von dem langen Stehen,
von dem Warten, von dem Sehen
und vom Weinen, von dem Jammern,
such' ich in der kalten Kammer
einen Platz, um auszuruh'n.

Um mich her sind and're Hunde,
jeder ist für sich allein.
Ängstlich heulen sie an Wände,
gegen harten, kalten Stein.

Blanker Stein, auf dem ich liege,
feucht von meinem Seelenschmerz
Wo sind die Menschen, die ich liebe?
Menschen...ohne Stein als Herz...

Lange konnte ich nicht glauben,
daß ihr mich wirklich nicht mehr wollt,
bin immer hin und her gelaufen,
hab geknurrt und hab gegrollt.

Tagelang hab ich gewartet,
kein Futter hab ich angerührt.
Wochen...sind daraus geworden...!
von Euch - keiner zurückgekehrt!

Lange hab ich überlegt,
was habe ich euch nur getan?
Sicher war es furchtbar schlimm,
sonst hättet ihr das nicht getan!

Draußen vor dem Eisengitter
gehen viele, Tag für Tag,
schauen oft zu mir herüber,
aber keiner holt mich ab.

Manchmal kommen Kinder,
die spielen auch mit mir,
doch wenn dann der Abend kommt -
geh'n sie heim und ich bleib hier!

Traurig stehe ich am Gitter,
wedle freundlich jedem zu
wer mich anschaut...?
kommt nicht wieder,
egal, ob ich noch wedeln tu'...

Lange Zeit ist schon vergangen...
ich fühle nicht mehr diesen Schmerz
irgendwann hab ich vergessen
wie er war, DER MENSCH MIT HERZ...!

Gewidmet allen Hunden und Katzen, die jemals ein Tierheim von innen sahen

 

Warum    

 
 Du hast in meine Augen gesehen,
da war es schon um dich geschehen,
Du hast mich mit nach Hause genommen,
ich bin ganz neugierig mitgekommen.

Du hast mich stolz spazieren geführt,
die Bewunderung der Passanten gespürt.
Du hast mit mir getobt und gespielt,
und dich eine Weile glücklich gefühlt.

Dann hab ich auf den Teppich gemacht,
da hast du nicht mehr so freudig gelacht.
Dann mußt du fort, ich weiß nicht wohin,
ich hab nur gespürt, wie lästig ich bin.

Dann wurde ich größer, dir fehlte die Zeit,
ich wollte zwar brav sein, doch bald gab es Streit,
dann hab' ich vor Frust die Möbel zerkaut,
das war dir zuviel, und du wurdest laut.

Du hast von Erziehung und Härte gesprochen,
und ich habe deinen Zorn gerochen.
Du hast mich verbannt aus deinem Haus,
aus dem Zwinger kam ich nur noch selten raus,

Du hast mir Futter und Wasser gegeben
und gedacht, das sei genug für mein Leben.
Du hast ein neues Spielzeug gefunden -
hattest die Nase voll von uns Hunden.

Dann wurde ich krank, lag einsam im Stroh,
ich dachte, mein Herz wird nie wieder froh.
Dann hast du bei mir nicht mehr saubergemacht,
mir nur noch meinen Freßnapf gebracht.

Dann hab' ich gewußt, bald ist es vorbei,
denn niemand hört meinen stummen Schrei.
Dann ging ich hinüber, weit von dir fort,
an einen neuen, besseren Ort.

Es bleibt nur ein trauriger Blick zurück.
Soviel Leid für ein klein wenig Glück?
Ich frage dich, warum liebtest du mich?
Ich war doch nur ein Spielzeug für dich.

Du hast mich gewollt, du hast mich bekommen,
du hast mir mein ganzes Leben genommen.
Warum liebtest du mich? Hast mich niemals begriffen.
Hast auf alle meine Gefühle gepfiffen.

Dein Herz ist kalt, wird niemals warm.
Bei all dem Spielzeug bist du - arm...

Der Kampfhund     

 
 In letzter Zeit wird viel berichtet
Von Hunden, welche, abgerichtet
z um Beißen, Kämpfen sind erzogen,
aus diesem Anlass wird erwogen,
um schlimme Sachen zu verhüten,
bestimmte Rassen zu verbieten.

Doch nicht die Rasse ist der Grund,
wird aus dem Tier ein "blöder Hund."
Dieser ist, wie ich ganz ernsthaft meine,
wohl am anderen Ende mancher Leine.
Zwar soll ein Hund "gehorsam" sein,
doch bleust du's ihm mit Schlägen ein,
wird er sich''s merken und dann später
wird irgendwann der Hund zum "Täter"

Und ist es dann einmal soweit,
hats mancher schon zu spät bereut,
daß zuviel Strenge, zuviel Drill,
weit hinausschießt übers Ziel
Am Sonntag steht dann in der "BILD"
"Untier Kind und Oma killt."
Zwar sind beide "nur" verletzt
Doch alle Welt ist aufgehetzt.

Ruft nach Gesetzen, streng und hart
Für Hunde, welche solcher Art,
als Waffe abgerichtet,
gehören ausnahmslos vernichtet.
Dabei vergisst man allzu leicht,
er wäre damit nichts erreicht.
Den Züchter (Halter) gilt es einzubuchten,
erst dann wird ein Gesetz auch fruchten.

Und überdies vergess' man nicht
dies ist auch Grund für mein Gedicht
Der Hund ist doch des Menschen Freund
Dem Herrchen treu ergeben
Auch wenn er ab und zu mal streunt
DER HUND - lang soll er leben!

 

 

Von Menschen scharf gemacht

 

Ich kann leider nichts sagen,
bin NUR ein Hund und werd' gequält seit Tagen.
Wenn ich nur schreiben könnt, schrieb ich ein Gedicht
und hätt' dabei Tränen im Gesicht.

Man sagt, ich wär' ein Kampfhund, dass ich gefährlich bin,
öffnet Eure Augen ,- schaut genauer hin!
Bin ich nicht nur ein Werkzeug, von Menschen scharf gemacht,
von diesen Skrupellosen, die nicht nachgedacht?

Jetzt bin ich scharf und beiße auch,
doch so ein Hund wohl keiner brauch.
Man sagt, dass ich jetzt sterben muss,
mit diesem Wahnsinn sei jetzt Schluss.

Bin ich doch nur das Werkzeug Euer,
gemacht von Euch zum Ungeheuer.
Doch wenn ich jetzt auch sterben muss,
durch Todesspritze oder Schuss,

geb' ich Euch Menschen einen Rat:
Ich bin ein Hund, ein Kamerad!
Lasst meinen Tod nicht sinnlos sein
und lasst die Hunde Hunde sein.

Das schrieb ein Hund, der Kampfhund ist
und weiss - dass manch ein Mensch nicht besser ist.

-

Kann immer noch nicht sprechen, bin immer noch ein Hund,
werd' immer noch gequält, ich kenne nicht den Grund.
Ich schreibe hier an euch, es geht mir nicht sehr gut,
ich habe meine Tränen ersetzt durch Hass und Wut.

Ein Hund, den skrupellose Menschen hetzen,
geprägt von Hass und Wut, wird sicherlich verletzen,
er täte keinem gut.
Dann ist er wieder da, der scharfe böse Hund,
dann könnt ihr wieder töten,
dann habt ihr einen Grund.

Ich begreif' euch Menschen nicht,
woher kommt der Drang zum töten? - Und warum trifft er mich?

Was ihr mir dann versetzt, ist nur ein kleiner Stich,
nun habe ich sie doch - die Tränen im Gesicht.
Meine Augen werden schwerer,
sie schließen sich dann ganz,
in meinem Hundekörper beginnt der Todestanz.

Jetzt bin ich tot, mein Körper wird ganz kalt,
macht ihr denn zumindest vor meinem Grabstein halt?

Da steht gemeißelt es, ganz klein:
Lasst meinen Tod nicht sinnlos sein - und lasst die Hunde Hunde sein
!

  
 

Wesenstest

 
 Nun gib mir endlich einen Grund
dich einzuschläfern, blöder Hund...
Bin Wesenstester, muss es wissen.
Wie viel hast du schon gebissen ?

Als Kampfhund bist du einst geboren,
das sieht man deutlich an den Ohren.
Bist aggressiv, gemein und wild -
so stand es gestern in der "BILD".

Ich brech dir mit dem Stock die Knochen
das bringt dich sicherlich zum Kochen.
Hör auf zu wedeln, will's nicht seh'n
du musst mir an die Kehle geh'n.

Hör auf zu winseln, will's nicht hören
mich kannst du damit nicht betören
.
laVielleicht, das kann gut möglich sein,
fällt dein Besitzer darauf rein.

Doch ich, ich weiss es einfach besser,
du bist und bleibst ein Menschenfresser.
Den treuen Blick, den kannst du
lassen,
ich muss und will und werd' dich hassen.

Ich sorg', dass du und all die anderen,
ganz flugs in den Container wandern.
Du knurrst und beisst und wehrst dich nicht,
wie es als Kampfhund deine Pflicht ?

Nun wehr dich endlich, blöder Hund
kann dich nicht töten ohne Grund.

 

Der beste Kamerad

 
 Der beste Kamerad,
das ist dein kleiner Hund!
Wird immer mit dir gehen,
egal zu welcher Stund'.

Der beste Kamerad,
den ich je hab geseh'n.
Denn er ist treu wie Gold,
er läßt dich niemals steh'n.

Der beste Kamerad,
ganz gleich, zu welcher Zeit,
ob Regen oder Sturm,
selbst wenn’s im Winter schneit.

Bist du auch treu zu ihm?
Läßt du ihn nie allein?
Er wünscht sich nur von dir,
dein Kamerad zu sein.

 

Mein Hund (ist mir das Liebste)

 
 Mein Hund ist mir das Liebste,
das es auf Erden gibt.
Denn er hält immer treu zu mir,
egal, was auch geschieht.

Er wird mich stets beschützen,
er ist mein bester Freund.
Hab' ich mal Kummer oder Leid,
er läßt mich nie allein.

Mach' ich des Nachts die Augen auf,
schmiegt er sich still an mich.
Komm' ich dann von der Arbeit heim,
oh, wie sehr freut er sich!

Auf Schritt und Tritt, so glaubt es mir
ist stets mein Freund bei mir.
Er lächelt mich so fröhlich an
mit Augen wie Saphir...

 

 

Aufschrei der Tränenlosen

 
 Hund mit abgeschnittenen Ohren,
einmal wurd ich nur geboren,
wollte Freund, Gefährte sein
warum läßt du mich allein?
Partner Mensch, ich sage : NEIN!

Pferd mit aufgeschlitztem Leibe,
steh verletzt ich auf der Weide,
wollte nutzen, wollte leben,
Dir und andren Freude geben.
So verlorst Du Dein Gesicht,
dein Gewissen sei Gericht
für all meine Not und Pein.
Partner Mensch, ich sage : NEIN!

Geschundnes Rind auf Viehtransport,
stehend bis zum fernsten Ort,
Leib an Leib, erschöpft, kein Heu,
gebrochne Beine, keine Streu,
nirgends eine Tierraststätte,
wenn ich doch nur Wasser hätte!
Wie kannst so unbeseelt Du sein,
Partner Mensch, ich sage: NEIN!

Und wir, geplagtes Federvieh,
in der Legebatterie,
nirgends Gras und Sonnenschein
und kein Platz für´s zweite Bein.
Auch wir Tiere im Labor,
stimmen ein in diesen Chor.
Wie unbarmherzig kannst Du sein.
Partner Mensch, ich sage: NEIN!

Ein Beutel Miezekatzen
zwischen Hausmüll und Matratzen,
halb erstickt und tief verborgen
wollte man uns so entsorgen?
Sind denn alle inhuman,
nimmt sich keiner unsrer an?
Hört uns niemand ängstlich schrein?
Partner Mensch, ich sage: NEIN!

Eng ist`s in dem Riesenraum,
stehen, gehen kann ich kaum,
bin noch zu klein und viel zu dick:
Ferkel in der Mastfabrik.
Zwar leb' ich ohnehin nicht lange,
jedoch ist mir furchtbar bange
vor Viren und Elektrozange.
So viele kleiner Ferkel schrein:
Partner Mensch, ich sage: NEIN!

Versetze dich in unsre Lage,
diese Schmerzen, diese Plage,
alles für Gewinn und Geld.
Gilt nur dies auf unsrer Welt?

Ob bei einem Tausch der Rollen
wir euch wirklich retten sollen?
Mensch laß diesen Rat dir geben:
Übe Ehrfurcht vor dem Leben!
Du bist verloren, wenn wir schrein:
NEIN! NEIN! NEIN!

 

 

 

Hundeaugen (1)

 
 Hundeaugen, wunderschön,
seh'n dich strahlend an.
Sagen: 'Woll'n spazieren gehen,
komm, zieh dich schon an!'

Leuchten, wenn du kommst nach Hause,
liebend schau'n sie hoch zu dir.
Schwänzchen wedeln, Bäuchlein kraulen!
'Bitte bleib doch jetzt bei mir!'

Manchmal können sie auch sagen:
'Habe etwas angestellt...
Sei mir bitte nicht mehr böse,
mach sie wieder heil, die Welt!'

Könnte man denn solchen Augen
ernsthaft wirklich böse sein?
Ist doch dieses kleine Wesen
unser ganzer Sonnenschein

 

 

Im Tal des Regenbogens (Kleines Seelchen in der Nacht)
  
Kleines Seelchen in der Nacht,
hast mir so viel Glück gebracht!
Mußtest gehen, bist nun fort,
weit an einem schönen Ort.

Regenbogen, Wasserfall,
grüne Wiesen überall,
spielen, toben, frohes Treiben -
hier willst Du ganz sicher bleiben.
Kleines Seelchen, warte dort,
wart' auf mich an diesem Ort,
eines Tages, Du wirst sehen,
werden wir uns wiedersehen.


Einst wenn wir uns wiedersehen,
werden wir gemeinsam gehen,
in die Ewigkeit, ins Morgen,
hier gibt es nie wieder Sorgen.
Mensch, sei gut zu Deinem Tier,
denn gemeinsam wollen wir
doch die Ewigkeit verbringen.


Kleines Seelchen in der Nacht,
hast mir oftmals Freude gemacht,
Dank, sag' ich an dieser Stelle,
geh' nun über diese Schwelle.
Geh' nach Haus zu all den Lieben,
sieh', sie warten auf Dich drüben,
mach' Dir keine Sorg' um mich,
Seelchen, ich vergess' Dich nicht!


was ist diese welt
  
was ist diese welt?

wo hass und macht mehr als liebe zählt?

wo geld und gold mehr als hoffnung zollt?

was ist diese welt ohne uns denn noch wert?

wenn sich keiner mehr über unrecht beschwert?

wenn keiner mehr nimmt sich der schwachen an.....

wo jeder, was er will, mit uns machen kann?

was ist diese welt ohne liebe und herz?

ohne freunde, friede, lachen und scherz?

für mich wär so eine welt nicht mehr schön...

würd' nie mehr die sonne untergehn sehn...

ich will und ich werde, so schwer es auch ist,

ganz sicher eins niemals,.....ein egoist!

der nicht fühlt, wie sehr es den anderen quält,

wenn ein wesen nicht mehr zu seinem leben zählt.

denn wer nie bedingungslose liebe in seinem leben erlebt

weiß nicht, wonach mein herz nun schmerzlich strebt......

ich fühl' mich verlassen, ich fühl' mich allein....

so stark...ja SO stark kann nur bedingungslose liebe sein!

es ist NUR ein tier..... so sagt man dir....

doch ist ein treuerer freund nun hier?

wer niemals die liebe und treue eines tieres erfahr´n...

ihr leute ich glaube, der mensch....der ist arm!!!! 

 

 

DER HUND

In sieben Tagen schuf Gott die Welt,
zwischendrin ein Tier das bellt.

Der eine sieht es als Vieh,
ein anderer sagt: Es ist ein Genie.
Wieder andere reden nicht rum,
sagen: "Es ist dumm".
Andere allerdings meinen, es soll an die Leine,
dann gibt es solche, die können es nicht ertragen,
haben es satt: "So ein Tier gehört nicht in die Stadt".

Nun fragt Ihr Euch, was ist denn das?
Wer bringt Euch Glück, wer nimmt Euch Last?
Wer lässt die Trauer von Euch gehn?
Wer lässt die Blinden wieder sehn?
Wer lässt die Einsamen nicht allein?
Wer nimmt den Kranken ihre Pein?
Wer gibt uns soviel Glück - und erwartet nichts zurück?
Wer macht das Leben für uns rund?
Ihr wisst es schon, es ist der HUND


Warum
  
Du hast in meine Augen gesehen,
da war es schon um dich geschehen,
Du hast mich mit nach Hause genommen,
ich bin ganz neugierig mitgekommen.

Du hast mich stolz spazieren geführt,
die Bewunderung der Passanten gespürt.
Du hast mit mir getobt und gespielt,
und dich eine Weile glücklich gefühlt.

Dann hab ich auf den Teppich gemacht,
da hast du nicht mehr so freudig gelacht.
Dann mußt du fort, ich weiß nicht wohin,
ich hab nur gespürt, wie lästig ich bin.

Dann wurde ich größer, dir fehlte die Zeit,
ich wollte zwar brav sein, doch bald gab es Streit,
dann hab' ich vor Frust die Möbel zerkaut,
das war dir zuviel, und du wurdest laut.

Du hast von Erziehung und Härte gesprochen,
und ich habe deinen Zorn gerochen.
Du hast mich verbannt aus deinem Haus,
aus dem Zwinger kam ich nur noch selten raus,

Du hast mir Futter und Wasser gegeben
und gedacht, das sei genug für mein Leben.
Du hast ein neues Spielzeug gefunden -
hattest die Nase voll von uns Hunden.

Dann wurde ich krank, lag einsam im Stroh,
ich dachte, mein Herz wird nie wieder froh.
Dann hast du bei mir nicht mehr saubergemacht,
mir nur noch meinen Freßnapf gebracht.

Dann hab' ich gewußt, bald ist es vorbei,
denn niemand hört meinen stummen Schrei.
Dann ging ich hinüber, weit von dir fort,
an einen neuen, besseren Ort.

Es bleibt nur ein trauriger Blick zurück.
Soviel Leid für ein klein wenig Glück?
Ich frage dich, warum liebtest du mich?
Ich war doch nur ein Spielzeug für dich.

Du hast mich gewollt, du hast mich bekommen,
du hast mir mein ganzes Leben genommen.
Warum liebtest du mich? Hast mich niemals begriffen.
Hast auf alle meine Gefühle gepfiffen.

Dein Herz ist kalt, wird niemals warm.
Bei all dem Spielzeug bist du - arm... 


 

 

Grundrechte des Hundes

 

 1. Wir haben das Recht, vollwertige Mitglieder der Familie zu sein.
Wir gedeihen durch soziales Miteinander, Lob und Liebe...

2.Wir haben das Recht auf Beschäftigung.
Wir brauchen neue Spiele, Spielzeug, Erfahrungen und neue Gerüche, um uns wohlzufühlen...

3.Wir haben das Recht auf regelmäßiges Training.
Bekommen wir es nicht, werden wir überdreht, träge oder einfach fett...

4.Wir haben das Recht, Spaß zu haben.
Wir haben Freude daran, uns ab und zu wie Clowns zu benehmen, und unser Verhalten wird nicht immer vorhersehbar sein...

5.Wir haben das Recht auf die Kontrolle unserer Gesundheit.
Bringt uns nicht erst zu unserem Tierarzt, wenn wir offensichtlich leiden ...

6.Wir haben das Recht auf eine artgerechte Fütterung.
Wir sind von euch abhängig, weil wir wie manche Menschen nicht wissen, was gut für uns ist...

7.Wir haben das Recht, nicht deshalb abgelehnt zu werden, weil wir euren Erwartungen als Ausstellungssieger, Wachhund, Jäger oder Babysitter nicht entsprechen konnten...

8.Wir haben das Recht auf eine gute Erziehung.
Sonst würde Verwirrung und Konfrontation unser Verhältnis zu euch stören und wir könnten für uns und andere gefährlich werden...

9.Wir haben das Recht auf Anleitung und Korrektur, mit Verständnis und Einfühlungsvermögen, nicht durch Mißbrauch...

10.Wir haben das Recht, in Würde zu leben und in Würde zu sterben, wenn die Zeit dazu gekommen ist...

 

 

 

 

 


 

 
 

 

 

                            





 

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