Hier möchte ich euch ein paar Rassen die unter die Rubrik " jagdhunde " fallen.

 

Aussehen

Der Golden Retriever ist ein harmonisch gebauter, gut proportionierter, mittelgroßer Hund mit kräftigen Knochen. Der wohlgeformte Schädel mit ausgeprägtem Stop und die dunklen Augen verleihen ihm den liebenswerten, sanften Ausdruck. Die Augenlider und der Nasenschwamm sind gut pigmentiert, was den freundlichen Ausdruck des Golden Retrievers noch unterstreicht.

Das Fell des Golden Retrievers ist mittellang, mit glattem oder welligem Deckhaar und dichter, wasserabweisender Unterwolle. An Vorderläufen und der Rute weist es eine gut ausgeprägte Befederung auf. Die Farbe entspricht in jeder Schattierung zwischen Cremefarben und Dunkelgolden dem Standard.

Der Golden Retriever ist mittelgroß; erwachsene Hündinnen wiegen bei einer Schulterhöhe von 51 bis 56 cm zwischen 30 und 36 kg, erwachsene Rüden bringen bei einer Schulterhöhe von 56 und 61 cm zwischen 34 und 40 kg auf die Waage.

 Charakter

Der Golden Retriever hat ein ausgeglichenes Temperament; er ist nicht hektisch oder nervös, aber auch nicht zu ruhig oder gar lethargisch, sondern er ist lebhaft und fröhlich und passt sich allen Alltagssituationen mit viel Gelassenheit und Unerschrockenheit an. Er geht mit Begeisterung auf viele "Beschäftigungen" ein, ist sehr bewegungsfreudig und oft auch noch als alter Hund verspielt. Der Golden Retriever besticht durch seinen ausgeprägten Willen zum Gehorsam ("will to please") und seine Leichtführigkeit. Er ist sehr anhänglich und liebt es, an allen Aktivitäten seines "Menschenrudels" teilzuhaben. Je stärker er in das Familienleben integriert wird, um so mehr schließt er sich "seinen" Menschen an und ordnet sich gern ein und unter.

Ausbildung

Auch der leichtführige Golden Retriever muss ausgebildet werden, denn sein angeborener Jagdtrieb will erst einmal in die richtigen Bahnen gelenkt werden. Die Hauptaufgabe des Golden Retrievers ist das Apportieren von Wild. Er wurde gezüchtet für die "Arbeit nach dem Schuss", was bedeutet, dass er erlegtes Wild freudig und mit weichem Maul seinem Führer zuträgt. In erster Linie wird er zur Entenjagd und zur Jagd auf anderes Niederwild eingesetzt. Seine große Intelligenz trägt zu seinem Jagdverstand bei, sein Temperament und seine Wasserfreude verleihen ihm Jagdpassion und lassen seine hervorragenden Anlagen wie Beute- und Bringtrieb, Finderwillen und ausgezeichnete Nase nutzbar werden. Als Spezialist für die Niederwild- und Wasserjagd hat er sich längst auch bei uns einen sehr guten Namen gemacht.

Die jagdlichen Anlagen des Retrievers befähigen ihn auch in hervorragender Weise zum Einsatz als Rettungs-, Blinden-, Sprengstoff- und Rauschgiftsuchhund oder als Behindertenbegleithund. Um diese Aufgaben meistern zu können, muss der Golden Retriever selbstverständlich verträglich nicht nur mit allen Menschen, sondern auch mit Artgenossen und anderen Tieren sein. Jede Form von Aggressivität, Ängstlichkeit, Kampftrieb oder Nervosität ist unerwünscht. Durch seinen "will to please" und seine Führigkeit ist er für alle Aufgaben leicht auszubilden. Diese Eigenschaften haben den Golden Retriever zu einer der beliebtesten Hunderassen gemacht. Er mischt überall mit, nur unter den Schutzhundanwärtern wird man ihn trotz seines hohen Beutetriebs vergeblich suchen. Dazu fehlt ihm einfach die Schärfe, denn ein bissiger Golden Retriever ist kein Golden Retriever!


Die klassische Beschäftigung für einen "Familien-Golden" ist, wie auch bei den anderen Retrieverrassen, die Dummyarbeit. Mit diesem "Leinensäckchen", das als "Wildersatz" dient und das in verschiedenen Gewichtsvarianten zu haben ist, wird der Jagdbetrieb simuliert. :
"Der ideale Retriever ist aufmerksam, steady (ruhig auf dem Stand) und ruhig, ohne die Aufmerksamkeit seines Führers zu verlangen. Er soll das Wild gut markieren und sich die Fallstelle über eine längere Zeit merken. Wenn er für einen Apport losgeschickt wird, sollte er bei der Suche ausdauernd sein, Initiative zeigen, eine gute Nase haben und die Fähigkeit, Wild zu finden. Er sollte in jedem Gelände arbeiten und Wasser unverzüglich
ohne Ermunterung annehmen. Er arbeitet, um seinem Hundeführer zu gefallen (will to please) und ist in gutem Kontakt zu ihm, aber ohne abhängig von ihm zu sein. Wenn er das Wild gefunden hat, soll er es schnell und korrekt mit weichem Maul zurückbringen und es auch korrekt abgeben."


Die Geschichte der Rasse

Um den Ursprung der Retriever ranken sich viele Geschichten, deren Wahrheitsgehalt heute kaum noch überprüft werden kann. Als sicher gilt, dass der Ursprung aller Retrieverrassen in Neufundland liegt. Durch den regen Fischhandel, der zu Anfang des 19. Jahrhunderts zwischen England und Neufundland bestand, hatten die britischen Seeleute bei ihren Aufenthalten in Neufundland Gelegenheit, die dort lebenden Hunde kennen zu lernen und bei der Arbeit zu beobachten. Selbst bei rauem Wetter apportierten diese Hunde die Bootsleinen aus dem Wasser und brachten sie an Land, oder sie apportierten aus den Netzen gefallene Fische. Von der Arbeit dieser wasserfreudigen und wetterfesten Hunde begeistert, brachten sie in den folgenden Jahren mehrere mit nach England. Aus Kreuzungen dieser heute ausgestorbenen "Kleinen Neufundländer" oder "St. John's Hunde" mit englischen Jagdhunden, z. B. dem roten Irischen Setter, entstanden "Wavy-Coated Retriever" von variabler Farbe.


Die Geschichte der Golden Retriever lässt sich konkret bis ins Jahr 1864 zurückverfolgen. In diesem Jahr kaufte Lord Tweedmouth einen gelben Wavy-Coated Retriever von einem Schuhmacher in Brighton, der wiederum diesen Rüden namens "Nous" von einem Wildhüter zur Begleichung seiner Schulden in Zahlung genommen hatte. Nous war als einziger gelber Welpe unter ansonsten schwarzen Geschwistern geworfen worden. 1868 wurde "Nous" mit "Belle", einer Tweed-Water-Spaniel-Hündin, gepaart. Diese wasserbegeisterten Spaniels waren als sehr ausdauernde und gute Apportierhunde bekannt.
In den nun folgenden 20 Jahren wurden die Nachkommen von "Nous" und "Belle" mit weiteren Wavy-Coated Retrievern und Tweed-Water-Spaniels gekreuzt, außerdem mit Irish Settern und - in einer bestimmten Linie - mit einem sandfarbenen Bluthund. Nach und nach entwickelte sich ein Retriever mit spezifischen, für die anspruchsvolle "Arbeit nach dem Schuss" erforderlichen Eigenschaften und mit einem sehr gefälligen Äußeren - der Golden Retriever.

 

Anforderungen an den Hundebesitzer


Die viel gepriesene Menschenfreundlichkeit zeichnet den Golden Retriever besonders aus und macht ihn zu einem hervorragenden Familienhund, der sich auch in einem "Menschenrudel mit Kindern" sehr wohlfühlt. Die Sensibilität und die große Menschenbezogenheit erfordern einen ebenfalls "in sich ruhenden" Hundeführer, der ihn mit liebevoller, geduldiger Konsequenz und viel Einfühlungsvermögen zu einem fröhlichen, wohlerzogenen Begleiter ausbildet.
Für eine reine oder vorwiegende Zwingerhaltung ist er in keinem Fall geeignet, sein sensibler Charakter würde durch die Isolation von seiner Familie leiden, Verhaltensstörungen wären vorprogrammiert. Sollten Sie ganztags berufstätig sein, ist ein Golden Retriever für Sie ungeeignet.


Wissenswertes

Der Golden Retriever liebt das Wasser in jeder Form, keine Pfütze ist ihm zu schmutzig. Er ist zwar ein sehr bewegungsfreudiger Hund, aber eintönige, routinemäßige Spaziergänge ohne Abwechslung werden ihm schnell langweilig. Auch seine Intelligenz möchte gefordert werden. Dem Alltagstrott kann ein Retrieverbesitzer ganz leicht entgehen, indem kleine Apportierübungen oder Suchenspiele in die täglichen Wanderungen "eingebaut" werden.



Gesundheit

Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Golden Retrievers liegt bei ca. 12 - 14 Jahren. In unserer Clubzeitung lesen wir aber immer häufiger von rüstigen "Veteranen", die 15 Jahre und noch älter sind. Eine, wie wir meinen, sehr erfreuliche Entwicklung. Der Golden Retriever ist nämlich im allgemeinen ein sehr robuster Hund und "hart im Nehmen". Das Risiko verschiedener Erbkrankheiten wie Hüftgelenksdysplasie (HD), Ellenbogendysplasie (ED), Hereditärer Katarakt (HC), Progressive Retina Atrophy (PRA) usw. wird durch gezielte Zuchtauslese und strenge Zuchtzulassungsvoraussetzungen reduziert.

Golden Retriever                      Golden Retriever  
 

 

Der Labrador Retriever

Erscheinungsbild

Der Labrador ist ein kräftig gebauter, mittelgroßer Hund mit breitem Kopf und deutlichem Stop. Ein rassetypisches Merkmal stellt die "Otterrute" dar: sehr dick am Ansatz, sich allmählich zur Rutenspitze hin verjüngend, rundherum mit kurzem dickem Fell bedeckt. Auch das stockhaarige Haarkleid zeigt ein für diese Rasse typisches Erscheinungsbild: kurz, dicht, hart, nicht wellig, mit guter Unterwolle. Die ideale Schulterhöhe beträgt für Rüden ca. 56 - 57 cm, für Hündinnen ca. 54 - 56 cm.
Der Labrador wird in den Farben Schwarz, Gelb und Braun gezüchtet. In einem Wurf können alle drei Farben vorkommen.


 Der in Deutschland immer mehr beliebte "Field-Trial-Labrador" zeigt, da er vornehmlich für die Arbeit gezüchtet wird, ein etwas anderes Erscheinungsbild. Dieser Labradortyp ist leichter gebaut, besitzt einen schmaleren Kopf mit meist langem Fang und wenig Stop. Er hat weniger Brusttiefe und ist häufig im Rücken länger.
 

Das Wesen

Der Labrador ist ein aktiver und arbeitsfreudiger Hund. Er liebt Menschen, besonders Kinder. Untypisch und laut Standard unerwünschte Eigenschaftern sind Wach- und Schutztrieb sowie Schärfe. Wer einen scharfen, wachsamen Hund sucht, wäre von einem typischen Labrador enttäuscht.
Der Labrador möchte seinem Besitzer gefallen. Die Engländer nennen diese Eigenschaft "will to please". Diese, auch im Rassestandard geforderte Eigenschaft zeichnet vor allem die "Field-Trial-Labradors" aus und ist in der Regel mit einem sensibleren Wesen verbunden.


  Ausbildung

einem großen kräftigen Hund heranwächst, sollte man von Anfang an Rechnung tragen. Er ist psychisch belastbar, benötigt aber Seine vielgepriesene Leichtführigkeit bedeutet nicht, dass er sich von selbst erzieht. Der Tatsache, dass der Labrador zu meist keinen harten Ausbildungsdrill. Unterstützung bei der Ausbildung findet man auf den zahlreichen Übungsplätzen  

Geschichte der Rasse

Die Vorfahren unseres heutigen Labradors hatten ihren Ursprung nicht - wie vom Namen her vermutet werden könnte - auf der gleichnamigen Halbinsel Kanadas, sondern in Neufundland. Es wird angenommen, dass der St.-John´s-Hund sein Urahn ist. Die ersten wirklich gezielten Zuchtversuche mit Nachkommen dieser St.-John´s-Hunde fanden in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts in England und Schottland statt. Um 1899 soll in einem schwarzen Wurf erstmals ein gelber Welpe geworfen worden sein. Gelbe Welpen galten zunächst als untypisch und wurden meist getötet. In späteren Jahren fand sowohl der gelbe als auch der braune (chocolate) Labrador seine Liebhaber.
In Deutschland wurde 1966 der erste Labradorwurf beim VDH eingetragen.

 

Zuchtziele - Gesundheit

Zuchtziel ist ein gesunder, wesenssicherer, leistungsfähiger Hund, der dem FCI-Standard entspricht. Erbliche Defekte und Krankheiten werden daher erfasst und systematisch bekämpft. Der Labrador ist in der Regel ein gesunder Hund. Wie aber bei den meisten Hunderassen gibt es auch bei ihm Erbkrankheiten.

Man findet erbliche Erkrankungen des Bewegungsapparates wie Hüftgelenksdysplasie (HD) und Osteochondrosis (OCD). Auch erbliche Augenkrankheiten wie die Progessive Retina Atrophie (PRA) oder der Hereditäre Catarakt (HC) können vorkommen.

Das Zuchtziel "retrievertypisches Wesen" versuchen die Züchter dadurch zu erreichen, dass sie ihren Nachwuchs (ab dem 9. Monat oder wenn der Hund geschlechtsreif ist) an einem Wesenstest nach "Schweizer Muster" teilnehmen lassen. Für Zuchttiere ist die Teilnahme verbindlich.

Um die für den Labrador eigentlich typische Leistungsbereitschaft zu erhalten, muss beim DRC bei einer Paarung wenigstens ein Partner eine jagdliche Prüfung oder eine der Prüfungen abgelegt haben, die vom Anforderungsprofil her dem Wesen des Labradors entsprechen.


Verwendung

Der Labrador ist von Haus aus ein Jagdhund. In England wird er vorwiegend für Arbeiten nach dem Schuss, v. a. auf Flugwild, eingesetzt. Der deutsche Jäger hat für ihn häufig vielfältigere Einsatzbereiche: Er wird also z. B. auch für die Schweißarbeit bei den häufig anfallenen Totsuchen auf Schalenwild eingesetzt - oder aber zum Buschieren. Dies ist eigentlich eine typische Arbeit vor dem Schuss, die in England eher von Spaniels erledigt würde.

Als Jagdhund zeichnen den Labrador vor allem seine enorme Wasserfreudigkeit, seine Führigkeit, seine gute Nase, seine Ausdauer und sein ausgeprägter Apportiertrieb aus.
Verschiedene Vereine bieten  jagdlich interessierten Führern verschiedene
jagdliche Prüfungen an.

Der Labrador eignet sich darüber hinaus für eine Reihe anderer Aufgaben. So zeigt er sehr gute Leistungen als Blindenführhund. Auch als Rettungshund bei Katastrophen wie Erdbeben, als Lawinensuchhund und nicht zuletzt als Spürhund bei Polizei und Zoll findet er Verwendung.

Obwohl als "Gebrauchshund" gezüchtet, führt heute ein großer Teil der Labradore das Leben eines reinen Familienhundes. Tatsächlich besitzt er viele Eigenschaften, die ihn hierfür geradezu prädestinieren. Trotzdem sollten Labradorbesitzer niemals vergessen, dass ihr Hund für ein aktives Leben voller Aufgaben gezüchtet worden ist.

Derjenige, der all dieses nicht möchte, trotzdem aber einen Labrador kauft, sollte seinem Hund wenigstens während des täglichen Spazierganges einige, möglichst wechselnde Apportieraufgaben stellen.

Ein Labrador, der sein Dasein ausschließlich im Vorgarten fristet oder nur zu Prestige- oder Dekorationszwecken angeschafft wurde, ist ein trauriger Labrador - und eben ein armer Hund ...

 

Anforderungen an den zukünftigen Labradorbesitzer

Der Labrador eignet sich für aktive Menschen, die weite Spaziergänge bei jeglichem Wetter nicht scheuen; die den Labrador als richtiges Familienmitglied ansehen und bereit sind, die Zeit und Mühe zu investieren, die notwendig ist, um ihm ein rassegerechtes Leben zu ermöglichen. Nur dann kann er all seine guten Eigenschaften zeigen. Er eignet sich keinesfalls für ausschließliche Zwingerhaltung ohne jegliche Ansprache. Natürlich kann er auch mal ein paar Stunden alleine bleiben. Am liebsten möchte er jedoch mit seinen Bezugspersonen zusammen sein.

Als Welpe und Junghund sollte der Labrador wenig Treppen steigen müssen. Er gehört zu den Hunden, die schnell wachsen und ein Gewicht erlangen, das sich bei zusätzlichen Belastungen schädigend auf die noch nicht ausgereifte Knochen auswirkt.

Labrador Retriever                       

 

 

Rassebeschreibung:

Art: Hund / Jagdhund

Rasse: Englischer Cocker Spaniel

Herkunft:

Die Rasse läßt sich bis zum 14. Jahrhundert zurückverfolgen. Erst im vergangenen Jahrhundert wurden die englischen Spaniels in sieben Rassen unterteilt: Clumber Spaniel, Sussex Spaniel, Welsh Springer Spaniel, English Springer Spaniel, Field Spaniel, Irish Water Spaniel, Cocker Spaniel. Alle stammen von den Epagneuls ab, die lange zuvor aus Frankreich eingeführt worden waren.

Körperbau:

Er ist ein fröhlicher, robuster, sportlicher Hund von ausgeglichener Gesamterscheinung. Der Englische Cocker Spaniel hat eine Schulterhöhe von 39,5 bis 41 cm und ein Gewicht von 12,7 bis 14,5 kg. Er hat einen rechteckigen Fang mit deutlichem Stop, eine breite Nase, kräftige Kiefer und ein Scherengebiss. Er hat braune, glänzende Augen mit munterem Blick, tief (auf Augenhöhe) angesetzte, mit seidenartigen Haaren bedeckte Ohren, einen muskuklösen Hals zwischen schräggestellten Schultern. Die fröhlich getragene, leicht kupierte Rute ist tief angesetzt. Der Hund hat einen guten Knochenbau, schön befranste Gliedmaßen und katzenähnlich runde Pfoten. Das Haar ist glatt und seidig, aber nicht gewellt, die Läufe sind reichlich befedert. Viele Farben sind gestattet, bei einfarbigen Tieren ist an der Brust ein kleiner weißer Fleck erlaubt.

Wesen:

Er ist ein gutmütiger, sanfter, anhänglicher und sehr Kinder liebender Hund, der freundlich zu Fremden ist und wenig bellt. Er ist außerdem folgsam und sehr leichtführig.

Bemerkung:

Verwendung: Er war früher vor allem ein ausgezeichneter Stöberhund. Er wird auch wegen seiner Ausdauer, seiner Unermüdlichkeit, seiner Fähigkeit, auch in unwegsamem Gelände gut vorwärtszukommen sowie seines perfekten Apportierens mit zartem Biss geschätzt. Auch heutzutage ist der Cocker Spaniel ein leidenschaftlicher und vielseitiger Jagdhund geblieben, aber die allermeisten Vertreter dieser Rasse sind zu vielgeliebten Begleithunden geworden.


 Englischer Cockerspaniel, Cocker-Spaniel

Art: Hund / Jagdhund

Rasse: Großer Münsterländer

Herkunft:

Die ersten Züchter des Münsterländers lebten anfangs des 20. Jahrhunderts und stammten aus der deutschen Stadt Münster. Die Ahnen dieser Rasse waren lokale Vorstehhunde sowie Spaniels und der Deutsch Langhaar.

Körperbau:

Seine Schulterhöhe beträgt 58 bis 62 cm. Der Kopf ist langgestreckt, der Fang trocken. Er hat dunkle Augen mit eng schließenden Lidern, leichte, sehr gut behaarte Ohren und eine waagrecht getragene Rute, die um einige Zentimeter gekürzt wird. Sein Haar ist glatt. Die Grundfarbe ist weiß mit schwarzen Flecken, oder weiß mit Flecken und Tupfen. Ein vollkommen schwarzes Haarkleid ist unerwünscht.

Wesen:

Er ist mutig, fröhlich, intelligent und folgsam.

Verwendung:

Der Hund ist ein überall einsetzbarer, ein allgemein gebräuchlicher Jagdhund. Er ist unermüdlich, wetterfest und wird besonders für seine Spursicherheit und sein exaktes Apportieren geschätzt. Er erweist sich als ein gefährlicher Feind der Raubvögel, wenn diese Haus- und Hoftiere bedrohen. Der Große Münsterländer wird außerdem auch als guter Wachhund geschätzt.

Grosser Münsterländer, Grosser Münsterländer Vorstehhund

Art: Hund / Jagdhund

Rasse: Rhodesian Ridgeback

Herkunft:

Diese Rasse wurde Ende des 19. Jahrhunderts von den Buren aus mitgebrachten und einheimischen Hunden gezüchtet.

Körperbau:

Seinen Namen verdankt der Rhodesian Ridgeback seinem besonderen Kennzeichen: seine Haare sind über der Wirbelsäule bürstenartig und symmetrisch nach vorne gerichtet (engl. «ridge» = Grat). Die Schulterhöhe beträgt 61 bis 69 cm, das Gewicht 29,5 bis 34 kg. Er hat einen mittellangen Kopf, einen schwarzen oder braunen Nasenspiegel (je nach Farbe des Haarkleids), einen sehr kräftigen Fang mit mächtigen Fangzähnen, einen flachen Schädel mit markantem Stop. Die Augen sind rundlich, glänzend, intelligent, die Ohren breit und anliegend. Die Rute wird leicht nach oben gekrümmt getragen. Die Läufe sind muskulös. Das Haar ist kurz, dicht, glatt und glänzend. Es ist hell weizengelb bis fuchsrot gefärbt. Kleine weiße Abzeichen an Brust und Pfoten sind gestattet.

Wesen:

Er ist wild auf der Jagd, aber zu Hause ein ruhiger, folgsamer und gutmütiger Hund.

Rhodesian Ridgeback, Afrikanischer Löwenhund

 

Art: Hund / Jagdhund

Rasse: Billy

Herkunft:

Diese Rasse soll aus drei alten französischen Jagdhunderassen gezüchtet worden sein: Céris (weiß-oranger Hund, der zur Jagd auf Hasen und auf Wölfe eingesetzt wurde), Montaimboeuf (robuster und schneller Wildschweinjäger), Larrye (Laufhund mit ausgezeichnetem Spürsinn).

Körperbau: Er ist gut gebaut, von edler und vornehmer Gestalt, dabei kräftig und leicht. In der Schulterhöhe misst er 58 bis 66 cm. Sein Kopf ist mittellang, fein geformt, mit trockenem Schädel, ziemlich quadratischem Fang und einem sehr gut entwickelten Nasenspiegel. Der Stop ist sehr gut ausgeprägt, die Augen blicken lebhaft, sind dunkel und offen. Seine Ohren trägt er flach angelegt, mit leichter charakteristischer Wendung. Die Hängerute ist stark und lang. Das Haarkleid ist glatt und hart, in den Farben reinweiß oder weiß mit milchkaffeebraun, auch weiß mit zitronengelbem oder hellorangefarbenem Mantel.

Wesen:

Es ist ein schlauer, mutiger und unermüdlicher Arbeiter bei der Jagd und dabei sehr folgsam. Außerhalb der Jagd zeigt er sich oft etwas zänkisch.

Verwendung:

Er ist ein meisterhafter Rotwildjäger mit angenehmer Stimme.

Billy

 

Art: Hund / Jagdhund

Rasse: Beagle

Herkunft:

In Großbritannien entstand er aus alten englischen Laufhunden.

Körperbau:

Er gleicht dem Harrier, hat aber kürzere Läufe. Er ist widerstandsfähig und äußerst aktiv. Seine Schulterhöhe beträgt 33 bis 40 cm. Sein Kopf ist kraftvoll, aber nicht grob, hat eine schwarze, breite Nase, gewölbten Schädel und einen stumpfen Fang. Die Augen sind braun oder haselnussfarben und haben einen milden, aber intelligenten Ausdruck. Die Ohren sind lang, in einer Falte gelegt und dicht der Wange anliegend. Der Hals ist relativ lang mit einer leichten Wamme. Seine Schenkel sind sehr muskulös und die Pfoten rund und stark. Vom Haarkleid unterscheidet man zwei Schläge: Kurzhaar (glattes, sehr dichtes, nicht zu feines Fell) und Rauhhaar (sehr dichtes und drahtiges Haar). Beide Schläge treten in den Farben blau mit schwarzer Strömung, weiß, schwarz, lohfarben, orange, tricolor und alle Houndfarben auf.

Wesen:

 Es ist ein anhänglicher, lebhafter, sauberer, ruhiger, sympathischer Jagdgefährte mit einer angenehmen Stimme.

Bemerkung: Es gibt noch einen kleineren Beagle, den Elisabeth-Beagle, dessen Schulterhöhe nicht über 30 cm liegt, bei einem Gewicht von knapp 10 kg, und einen Zwergbeagle, den Pocket Beagle, mit einer Schulterhöhe unter 25 cm, den die Jäger früher auf dem Sattel zur Jagd trugen.

Verwendung:

Er wird besonders für die Jagd auf Hase, Fasan, Wachtel, und für den Fischfang verwendet. Wegen seines schönen Äußern und seines angenehmen Wesens ist er auch ein angenehmer Begleithund

Beagle, English Beagle

   

                                                                 
Datenschutzerklärung
Eigene Webseite von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!